Parmesan und PastaDer Begriff Pasta hat sich gut in den deutschen Sprachraum integriert, unser deutsches Wort dafür ist Nudeln. Es ist die italienische Bezeichnung für Teigwaren, die aus Hartweizengrieß, Kochsalz und Wasser hergestellt werden. Italien hat wohl die größte Vielfalt an Nudeln zu bieten. Auch aus unserer Küche sind die italienischen Spezialitäten nicht mehr wegzudenken. Schnell gekocht, eine gute Beilage oder ein leckeres Hauptgericht, die Nudeln sind sehr beliebt. Jeder mag Pasta und das ist auch gut so!

Welche Pasta gibt es?

Es gibt viele verschiedene Sorten davon, im italienischen Raum werden Sie in 2 Größen unterschieden: pasta corta (kurze) und pasta lunga (lange). In Rom befindet sich seit 1992 weltweit das einzige Museum, das sich um das Thema Nudeln dreht, das Museo Nazionale delle Paste Alimentari. Die Gerichte werden in drei Kategorien eingeteilt:

Pasta in brodo – Teigwaren werden in einer Suppe gekocht und so serviert, diese Art der Zubereitung wird gerne bei Tortellini angewandt.

Pasta asciutta – Teigwaren werden in Wasser gekocht, abgetropft und mit etwas Butter (al burro) und einer Sauce (al sugo) serviert. Ein Beispiel hierfür sind die Spaghetti Bolognese.

Pasta al forno – Teigwaren werden etwas vorgekocht, abgetropft und anschließend in einer Auflaufform mit weiteren Zutaten im Ofen gebacken. Die bekannteste Speise dafür ist die Lasagne.

Die Liste der Pastasorten ist sehr lange, hier stellen wir Ihnen die bekannteren vor: 

Anelli, Bavette, Cannelloni, Cuoretti, Diavolini, Eliche, Farfalle, Fettuccine, Fusilli, Gnocchi, Lasagneblätter, Linguine, Maccheroni, Pappardelle, Penne, Ravioli, Spaghetti, Spirelli, Tagliatelle, Tortellini, Tortelloni, Treccine, Zitoni.

Es gibt die Teigwaren auch Tricolori – also in 3 Farben, die übliche hellgelbe, orange und grün. Mit Hilfe von Zutaten wie Spinat und Tomaten lassen sich grünliche und orange Nudeln erzeugen und aromatisieren. Mit Tintenfischtinte werden Teigwaren schwarz eingefärbt – ein schöner Anblick am Teller in Verbindung einer hellen Sauce.

Pasta ist eine wunderbare Beilage, aber auch als Hauptgericht perfekt geeignet. Man kocht sie in einigen Minuten in Salzwasser al dente, also bissfest. Die Varianten an Saucen dazu sind riesig, man kann so gut wie alles zu einer Pastasauce verkochen. Das einfachste sind Nudeln mit Butter und Parmesan. Aber auch andere Gerichte wie Fusilli mit Bärlauch, Thunfisch Spaghetti oder Nudeln in Tomatensauce sind einfach und leicht herzustellen. Pasta hat auf jeden Fall seinen Weg von Italien in die ganze Welt gemacht und ein Leben ohne wäre nicht mehr vorstellbar. Zum Glück können wir die leckeren Teigwaren in allen Formen und Varianten mit vielen verschiedenen Saucen genießen – so hat man auch automatisch Abwechslung im Speiseplan. Wer dann doch mal etwas anderes essen möchte, kann auch auf Risotto umsteigen!

Parmesan für die Nudeln

Pasta mit BasilikumpestoParmesan ist bei den Teigwaren eine sehr wichtige Zugabe. Der italienische Hartkäse kann zur Garnierung und Bestreuung von Pasta dienen, aber auch ein Hauptbestandteil des Gerichts sein. Für Pesto ist der Parmesan eine Basis Zutat, Nudeln mit Basilikumpesto sind eine leckere und einfach zubereitete Speise. In Spaghetti Carbonara wird der Parmesankäse gerne in die Sauce schon eingerieben. Bei Spaghetti Bolognese darf die Parmigiano-Reggiano Bestreuung nicht fehlen. Lasagne wird geschmacklich perfektioniert durch die oberste Schicht Parmesan und Butter. Spaghetti mit Parmesan bestehen nur aus dem Käse, Nudeln und Butter. Parmesan und Teigwaren sind unzertrennlich und gemeinsam ein geschmacklicher Höhepunkt. Nudeln sind unverzichtbar, immer praktisch für ein schnelles Gericht und total lecker. Parmigiano-Reggiano rundet den Pastageschmack ab und passt immer perfekt dazu. Eine gute Buchempfehlung: „Alles Pasta“ von Academia Barilla mit 50 leckeren Rezepten.

Parmesan und Pasta / Nudeln
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