Die Sammlung an verschiedenen Pesto Rezepten ist bereits groß, aber noch lange nicht erschöpft. Man kann aus vielen verschiedenen Zutaten eine Würzsauce zaubern, heute stellen wir unser Rezept für das Paprikapesto vor.

Paprikapesto zu Pasta und als Crostini

Es passt hervorragend zu Pasta, aber auch als Dip oder für Crostini ist es gut geeignet. Paprika sind das ganze Jahr über erhältlich und haben immer Saison. Man kennt dieses Gemüse auch als Antipasti, dazu werden Paprikaschoten gegrillt und mit Olivenöl wie auch etwas Knoblauch und Salz angereichert. Für unser Paprikapesto werden die Schoten ebenso gegrillt, man kann dies aber auch gut im Backofen durchführen.

Paprikapesto mit Ricotta und Parmesan

Vorbereitung
Kochzeit
Gesamtzeit
 
Zutaten
  • 200 g gegrillte Paprikaschoten
  • 25 g Pinienkerne
  • 100 g Ricotta
  • 40 g Parmesan
  • 100 ml Olivenöl
  • ½ kleine Chili
  • Zitrone
  • Salz
  • Pfeffer
Zubereitung
  1. Zu Beginn wird der Backofen auf 220 Grad Celsius mit Grillfunktion vorgeheizt. Alternativ eignet sich der Griller natürlich auch, falls vorhanden, diesen verwenden. Die Paprika werden geviertelt, gewaschen und von den Kernen wie auch Trennhäuten befreit. Auf einem Backblech werden die Paprikaviertel mit der Hautseite nach oben aufgelegt. Dann werden sie so lange darin gegrillt, bis die Haut schwarze Blasen aufwirft, es dauert rund 15 Minuten. Die Schoten aus dem Ofen nehmen und erkalten lassen.
  2. Anschließend werden die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett geröstet, bis sie eine goldbraune Farbe bekommen. Nun können die Paprika von ihrer Haut befreit werden, dazu einfach die Haut nehmen und abziehen – sie lässt sich ganz leicht mit den Händen lösen.
  3. Für das Paprikapesto nimmt man einen Rührbecher und füllt darin die Zutaten ein. Die Paprikaschoten, geröstete Pinienkerne, Ricotta und Olivenöl. Dazu gibt man den geriebenen Parmesan und einige Spritzer Saft von der Zitrone. Die Hälfte einer kleinen Chili wird von Kernen befreit, klein geschnitten und in den Rührbecher zugegeben. Wer es gar nicht scharf mag, lässt die Chili einfach weg. Etwas Salz und Pfeffer hinzugeben und mit einem Stabmixer pürieren. Bei Bedarf kann man anschließend noch nachwürzen. Ist die Konsistenz noch nicht ganz den Wünschen entsprechend, kann man etwas Parmesan oder Olivenöl noch beigeben.
  4. Paprikapesto mit PastaDas Paprikapesto wird in heiß ausgewaschene Gläser eingefüllt und mit einer 1 cm dicken Schicht Olivenöl bedeckt. Dies konserviert und macht das Pesto aus frischen Paprika für einige Wochen im Kühlschrank haltbar. Natürlich kann man es auch gleich mit frisch gekochter Pasta genießen. Wir wünschen gutes Gelingen!

 

Paprikapesto mit frischem Ricotta und Parmesan
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