Der Herbst ist Kürbiszeit, dabei sollte man diese Saison genussvoll auskosten. Wir machen das mit einer Kürbislasagne, ein leckeres Herbstgericht, das richtig fruchtig und italienisch schmeckt. Die klassische Lasagne mit Bolognese Sauce ist überall bekannt, wir schaffen hier mal Abwechslung und machen ein Gemüse Gericht, nämlich die Kürbislasagne.

Es gibt verschiedene Kürbisarten, die auch unterschiedliche Eigenschaften haben. So zum Beispiel kann man den Hokkaido mit Schale verkochen und verzehren, die anderen Kürbisarten hingegen müssen geschält werden. Der Butternuss Kürbis, auch Butternut genannt, hat eine feine Note, ganz ausgezeichnet im Geschmack. Man kann so viele verschiedene leckere italienische Kürbis Gerichte kochen, das Kürbis Risotto wie auch das Kürbis Pesto sind nur zwei Beispiele von vielen.

Italienische Kürbis Lasagne – fruchtig lecker im Herbst

Vorbereitung
Kochzeit
Gesamtzeit
Portion
4 Personen
 
Zutaten
  • 1 großen Kürbis (rund 800 g)
  • 2 Zwiebeln
  • 100 g Prosciutto
  • ⅛ l Rotwein
  • 400 ml Brühe
  • 500 g passierte Tomaten
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Butter
  • 4 EL Mehl
  • 500 ml Milch
  • 80 g Asiago
  • 50 g Parmesan
  • 1 Pck. Lasagneblätter (250 g)
  • Salz
  • Pfeffer
Zubereitung
  1. Herbstliche italienische KürbislasagneMan kann für die Kürbislasagne jede Kürbisart verwenden. Entscheidet man sich für Hokkiado, wird dieser nicht geschält. Zuerst wird der Kürbis geschält und von seinen Kernen befreit. Anschließend schneidet man das Gemüse in sehr kleine Würfel, rund 1 cm groß. Die Zwiebeln werden auch von der Schale befreit und klein gehackt. Der Prosciutto wird auch klein geschnitten. Das Olivenöl wird in einem großen Topf erhitzt und die klein gehackten Zutaten zugegeben. Gut anbraten und das Tomatenmark hinzufügen. Anschließend mit dem Rotwein ablöschen und ein reduzieren lassen.
  2. Zunächst werden die passierten Tomaten und die Brühe beigemengt. Die Sauce lässt man dann bei mittlerer Hitze köcheln, bis die Kürbiswürfel weich gegart sind. Rund 20 – 25 Minuten muss man dafür rechnen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Anschließend kann die Bechamelsauce für die Kürbislasagne zubereitet werden. Dazu lässt man die Butter in einem Topf schmelzen und gibt das Mehl hinzu. Gut verrühren und die Milch beigeben. Mit dem Schneebesen ständig rühren, die Sauce aufkochen lassen und schon bald bindet das Mehl die Milch und es entsteht eine dickliche Sauce. Mit Salz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen. Sollten kleine Klümpchen entstehen, kann man die Sauce mit dem Pürierstab fein mixen. Wenn sie zu dünn ist, gibt man noch Mehl hinzu, bei zu dicker Konsistenz Milch. Gut rühren, so vermeidet man Klümpchen.
  4. Für die Kürbislasagne braucht man eine große Auflaufform. Der Asiago wird klein gerieben, ebenso der Parmesan. Dann wird zu Beginn eine dünne Schicht Bechamelsauce in die Auflaufform gegeben, darauf folgen Lasagneblätter. Darauf wiederum die Kürbissauce, anschließend Bechamelsauce, darauf etwas geriebener Asiago und dann wieder Lasagneblätter. Darauf kommt wieder Kürbis, dann Bechamel, etwas Asiago und Lasagneblätter. Die letzte Schicht der Kürbislasagne sind Lasagneblätter, darauf wird Bechamelsauce verstrichen und geriebener Parmesan gestreut. Im Backofen wird die Kürbislasagne bei 200 Grad Celsius rund 20 – 30 Minuten gebacken, bis die oberste Schicht schön gebräunt und knusprig ist. Wir wünschen viel Freude mit dem Rezept für die Kürbislasagne!

 

Kürbislasagne – fruchtig italienische Pasta al forno im Herbst
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